Definitionen

Prävention = Vorbeugung

 

Präventologe

Der Berater Ihres Vertrauens in Fragen Gesunderhaltung, Gesundheitsverbesserung und Stabilisierung des Gesundheitszustandes.

 

Homöostase = Selbstregulierung

Das Selbstregulierungssystem setzt immer dann ein, wenn eine Person ein Ziel erreichen will und auf diesem Weg Hindernisse auftreten. Die Hauptkomponenten dieses Systems sind Selbstbeobachtung, Selbstbewertung und Selbstbekräftigung oder Selbstkonsequenz.
Selbstregulation ist ein grundlegendes Funktionsprinzip (Homöostaseprinzip) lebender Organismen. Sie findet z.B. in der Physiologie des menschlichen und des tierischen Körpers fortlaufend statt, meist bei Veränderung statischer Zustände und von uns unbemerkt, z. B. steigt oder sinkt der Blutdruck zu stark, werden vom Organismus gegenregulatorische Maßnahmen zur Erhaltung der Homöostase ergriffen.
Auch auf der sozialen Ebene gibt es Selbstregulierung. Freundschaften, Beziehungen, Kooperationen und Handel sind sich weitgehend selbst regulierende soziale Organisationsformen.

 

Gesundheit

Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.
Gesund ist ein Mensch, nach dem Modell der Homöostase dann, wenn sich sein Körper und seine Psyche stets auf die bestmögliche Weise an veränderte Bedingungen anpassen.
Deshalb ist Gesundheit ein Lebensgefühl! Kein Wunder, dass Gesundheit bei jedem Menschen an erster Stelle auf der Wunschliste steht.
Die Risiko- und Schutzfaktoren können in physische, psychische, soziale und physikalisch-materielle Faktoren unterteilt werden.
Durch die Bekämpfung der Risikofaktoren und die Förderung der Schutzfaktoren wird die Chance für das Auftreten neuer Krankheiten verringert und die Positionierung auf dem Kontinuum verbessert oder erhalten.
Wenn sich durch die Verminderung von Risikofaktoren und die Förderung von Schutzfaktoren das Wohlbefinden des Individuums verbessert, kann sich seine Positionierung auf dem Kontinuum in Richtung Gesundheit verschieben.

Weitere Definitionen von Gesundheit:

Nach dem Soziologen Talcott Parsons:
“Gesundheit ist ein Zustand optimaler Leistungsfähigkeit eines Individuums, für die wirksame Erfüllung der Rollen und Aufgaben für die es sozialisiert (Sozialisation = Einordnungsprozess in die Gesellschaft, Normen- und Werteübernahme) worden ist.”

Nach Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie 1997:
“Gesundheit wird als mehrdimensionales Phänomen verstanden und reicht über den „Zustand der Abwesenheit von Krankheit“ hinaus.”

Eine pflegerische Definition von Gesundheit (Reinhard Lay, 1997/2004):
“Gesundheit bedeutet eine zufriedenstellende Entfaltung von Selbstständigkeit und Wohlbefinden in den Aktivitäten des Lebens.”

Hurrelmann (1997) definiert Gesundheit als:
“Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äusseren Lebensbedingungen befindet.”

 

Quelle: www.wikipedia.de

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